SatNOGS, der open source Satellitentracker

 

Beim SatNOGS-Projekt handelt es sich um ein Open Source Projekt, welches im April 2014 in einem griechischen Hackerspace in Athen entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um eine Satelliten-Groundstation, welche 2014 auch den Hackaday-Prize gewann. Weil ich mich in letzter Zeit ja viel mit Funk beschäftige und mich auch alles interessiert, was da draußen so alles durch den Orbit schwirrt, habe ich mir vorgenommen, das Projekt nachzubauen. Angefangen habe ich damit eigentlich ja schon im November 2015, als es daran ging, die nötigen Teile für das Projekt zusammenzusuchen. Viele Teile dafür kamen auch aus China, was natürlich auch einige Zeit dauerte, bis alles hier bei mir eintrudelte. In der Zwischenzeit machte ich mich schon mal daran, die 3D-Druckteile zu drucken.

 

Ganz oben ein Schneckenrad aus PLA, in der Mitte eine Schnecke aus PLA, welche noch nicht ganz optimal war. die finalen Schnecken wurden in PETG gedruckt mit wesentlich besserem Ergebnis. Unten dann die zwei Getriebesätze für Azimuth und Elevation.

Die SatNOGS Hauptplatine. Links sind die beiden A4988 Schrittmotortreiberplatinen, rechts der Arduino Pro Mini, welcher die Treiber ansteuert und ganz rechts ein LM7805, der für die Spannungsversorgung der Schrittmotortreiber und des Arduino zuständig ist.

Auf jeder Achse befindet sich ein optischer Endstopschalter, welcher aus einer Gabellichtschranke besteht. Durch eine Nase, die auf der Achse montiert ist, wird der Lichtstrahl unterbrochen. So wird bei jedem Start eine definierte Startposition eingenommen.

So sieht die Elevationsachse aus. Der Rahmen besteht aus 2020 T-Slot-Aluprofil, welche ich bereits beim Händler auf die richtigen Längen zuschneiden lassen habe. Unten ist der Endstopschalter zu sehen, oben der Schrittmotor für den Antrieb des Schneckengetriebes.

 

Hier ein Blick auf die Azimuthachse. Sie ist genauso aufgebaut wie die Elevationsachse. Gut zu erkennen ist hier der Riemenantrieb für das Schneckengetriebe.

 

 

Die fertige Mechanik. Elevations - und Azimuthachse sind miteinander verschraubt und auf einem Halter für Satellitenschüsseln montiert.

 

Auf der Rückseite des Trackers findet die Elektronik geschützt in einem Gehäuse platz.

 

Und so sieht das ganze dann mit geschlossenem Deckel aus.

 

An der Seite habe ich noch eine Dibond-Platte für diverse Erweiterungen montiert. Ein USB-Hub stellt noch ein paar USB-Anschlüsse bereit, z.B. für einen DVB-T Stick. Mit Strom wird der Hub von einem Spannungsregler versorgt, welcher auf einem LM2576 basiert.

 

Das Stromversorgungsmodul mit geöffnetem Deckel