Die Power-Box, Strom für unterwegs

Wenn ich mit dem Teleskop unterwegs bin, brauche ich immer auch Strom. Sei es für den Lüfter im Dobson, die Beleuchtung oder evtl. später auch mal für eine Montierung. Die meisten Geräte sind hierzu für 12 V ausgelegt. Also habe ich mir eine Powerbox gebastelt, die mir 12 V zur Verfügung stellt und noch über ein paar feine Kleinigkeiten verfügt.

Das Gehäuse der Power-Box. Es handelt sich hierbei um einen ganz einfachen Werkzeugkoffer im Alu-Look, welchen es bei OBI für zehn Euro gibt.

Die Anschlussseite der Power-Box. Zwei Anschlüsse mit 4 mm Bananenbuchsen und eine XLR-Buchse. Links ist noch ein LCD-Display zu sehen.

Die Power-Box im eingeschalteten Zustand. Die Akkuspannung, der fließende Strom sowie die aktuelle Leistung wird im LCD-Display angezeigt.

So sieht das Innere der Power-Box aus. In der Mitte befindet sich der 12 V / 18 Ah Blei-Gel-Akku, welcher bei meinen Ansprüchen für ein paar Beobachtungsnächte reichen sollte.

Der Logikteil der Power-Box. Links ist ein Arduino Pro Mini zu sehen, welcher für die Messungen von Spannung und Strom, sowie der Berechnung der Leistung und der Ausgabe dieser Werte auf dem LCD-Display verantwortlich ist. Außerdem ist noch eine Unterspannungsabschaltung programmiert, welche bei einer Spannung von < 11 V die Verbraucher vom Akku über einen FET trennt, um zu verhindern, dass der Akku durch Tiefentladung geschädigt wird. Auf der kleinen Platine rechts befindet sich noch ein LM 358 OpAmp als Differenzverstärker und ein 0,005 Ohm Shunt für die Strommessung.